Donnerstag, 5. November 2009

Frisch geZAPPT

Heute Abend gibt Westfalenpost Chefredakteur Bodo Zapp uns einen aus. Besser gesagt: 5 Tage lang hat die WP massiv neue Abonnenten geworben, das i-Tüpfelchen setzt heute der Chefredakteur mit Bier und Wein. Peanuts im Vergleich zu den 30 % Preisnachlass, die bei Abschluss eines 2-Jahres Abos offeriert werden, Peanuts vor allem im Vergleich zu den Kosten der Werbeaktion. Rechnet sich das?

"Es sind die Schnäppchenjäger, die, angelockt von Rabatten zwischen 30 und 50 Prozent, auf den Plan treten. Psychologen erklären das so: Bei der Jagd nach günstigen Angeboten wird der Lustkern im Gehirn aktiviert, jenes Areal, das für das Habenwollen zuständig ist. Wenn das Habenwollen aktiviert ist, dann wird die Revisionsstelle im Hirn abgestellt: Das "Brauchenwirdasdennwirklich-Zentrum" quengelt nicht herum und so ist dem Konsum Tür und Tor geöffnet." (WP 3.11.09 S. 1)

Was Quelle nicht retten konnte als Abonnentenschwundtherapie für die WP?

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